Südamerika-Zentrum Hannover e.V.

Centro Latinoamericano de Hannover

Aktuell

Seit 2020 sind wir in Kontakt mit der Organisation „Agromujeres Pisba“. Es handelt sich um einen Zusammenschluss vieler von Frauen geführter Familien in dem Ort Pisba im Hochland Kolumbiens an der Ostkordillere.Ihre gemeinschaftlichen Initiativen und Projekte sollen ihnen als landwirtschaftliche Kleinerzeuger n ermöglichen, auf nachhaltige Weise ein größeres wirtschaftliches und soziales Wohlergehen zu erreichen und die Umwelt für sich und ihre Familien zu erhalten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Kaffee.

Wir wollen sie bei der Umstellung auf ökologischen Kaffeeanbau und der Ausweitung der Produktion unterstützen.

 

Worum es geht mit „Sembrando Vida“?

Das Projekt findet in den Anden von Peru statt (Provinz Huamanga, Comunidad Maucallacta), wo auf Grund des Klimawandels in den letzten 10 Jahren ein großer Rückgang der jährlichen Niederschläge zu beobachten ist. Direkte Konsequenzen sind Wasserknappheit und damit große Herausforderungen für die Ernährungssicherheit und Selbstversorgung der Gemeinde.

Die Projektidee ist es, mit der Gemeinde und insbesondere mit weiblichen Führungsakteurinnen, den Schutz des Oberlaufs der Flüsse Arimanahuaycco und Kallwaysuyo zu gewährleisten und eine effizientere und ökologischere Bewirtschaftung der Wasserressourcen partizipativ zu konzipieren und zu implementieren. Dafür sollen traditionelles Wissen und indigene Praktiken bzgl. Wassermanagement und Renaturierung mit ursprünglichen Pflanzen angewendet und damit neuvermittelt und aufgewertet werden. Das Projekt wird in der Planungsphase und der technischen Umsetzung fachlich und professionell begleitet.

Mit dem Projekt soll durch unsere Partnerorganisation "Iramcambi" wieder dem Vergessen unter Einbeziehung der Heilpflanzenkundigen die traditionelle Medizinalpflanzennutzung des Mata Atlantica erfasst und professionalisiert werden.

 

 

Medizinische Versorgung der DorfbevölkerungDie gesundheitliche Versorgung im ländlichen Umland von Arequipa, Peru ist oft unzureichend und für die Bevölkerung vielfach nicht zu finanzieren.

Wir möchten auch mit Ihrer Hilfe die "Amigos sin Fronteras" unterstützen, damit sie eine fahrbare Arztpraxis für die Region einrichten und betreiben können.  

Dies soll die dauerhafte Verbesserung der Gesundheitsituation für die Menschen ermöglichen. 

 

 

Die Situation von Menschen mit Behinderungen ist in Peru sehr schwierig. Der Verein "Amigos sin Fronteras" kümmert sich um Kinder mit speziellem Förderbedarf, nach dem die einzige Förderschule in der Region Majes 2009 geschlossen wurde.

Wir möchten auch mit Ihrer Hilfe die "Amigos sin Fronteras" unterstützen, damit sie die Schule "Los Angeles de Barbara" für diese Kinder in einem eigenen Schulgebäude betreiben können.

Dies soll das langfristige Fortbestehen der Einrichtung ermöglichen.

(C) 2022 Südamerika-Zentrum Hannover e.V. Facebook